Roggen-Dinkel-Brot mit Quark und Körnern

Oft sucht man nach einem Brot, das nicht nur lecker, sondern auch sättigend und vielseitig ist. Dieses Roggen-Dinkel-Brot mit Quark und Körnern vereint eine wunderbar saftige Krume mit einer nussigen Note durch Sonnenblumenkerne und Leinsamen. Die Kombination aus Roggen- und Dinkelmehl macht das Brot besonders aromatisch, während der Quark für eine angenehme Frische und eine lockere Textur sorgt. Es ist ideal zum Frühstück oder als Begleitung zu herzhaften Mahlzeiten. Besonders praktisch: Der Teig ist unkompliziert und braucht nur wenig Zeit zum Gehen, sodass sich das Brot auch gut unter der Woche backen lässt. Ein Tipp, der sich bei der Zubereitung bewährt hat: Den Teig gut mit feuchten Händen kneten, damit er nicht klebt und sich die Körner gleichmäßig verteilen.

Warum du dieses Rezept lieben wirst

  • Saftiges Brot mit leichter Säure durch Quark, das nicht trocken wird
  • Gesunde Körner sorgen für angenehme Textur und mehr Nährstoffe
  • Einfacher Teig, der ohne lange Gehzeiten schnell gelingt
  • Mischung aus Roggen- und Dinkelmehl für einen ausgewogenen Geschmack
  • Perfekt für Frühstück oder als herzhafter Snack zwischendurch
  • Praktischer Tipp: Feuchte Hände erleichtern die Verarbeitung des Teigs

Zutaten

  • 300 g Roggenmehl
  • 200 g Dinkelmehl
  • 250 g Quark (Mager- oder Halbfettstufe)
  • 250 ml Wasser (lauwarm)
  • 1 Päckchen Trockenhefe
  • 1 Teelöffel Salz
  • 1 Teelöffel Honig
  • 80 g Sonnenblumenkerne
  • 40 g Leinsamen

Hinweise zu den Zutaten

Roggenmehl gibt dem Brot seine typische herzhafte Note und sorgt für eine gute Struktur. Dinkelmehl ergänzt das Roggenmehl durch eine mild-nussige Komponente und macht den Teig etwas leichter. Quark macht das Brot besonders saftig und verlängert die Frische. Solltest du keinen Honig zur Hand haben, kannst du alternativ einen Teelöffel Zucker verwenden, da dieser die Hefe gleichermaßen aktiviert. Die Sonnenblumenkerne und Leinsamen fügen nicht nur Biss hinzu, sondern auch wertvolle Ballaststoffe und gesunde Fettsäuren.

Benötigte Küchenutensilien

  • Große Rührschüssel
  • Holzlöffel oder Handmixer mit Knethaken
  • Kastenform (ca. 25 cm Länge)
  • Küchentuch oder Frischhaltefolie
  • Backofen

Schritt-für-Schritt Anleitung

  1. Mehle in die Rührschüssel geben. Trockenhefe, Salz und Honig dazugeben und kurz vermischen.
  2. Quark und lauwarmes Wasser hinzufügen und alles mit einem Holzlöffel oder den Knethaken des Mixers zu einem glatten Teig verkneten. Der Teig ist eher weich und leicht klebrig, das ist normal.
  3. Sonnenblumenkerne und Leinsamen unterkneten, am besten mit den Händen, damit sie sich gut verteilen.
  4. Den Teig abgedeckt mit einem Küchentuch etwa 1 Stunde an einem warmen Ort gehen lassen. Er sollte sichtbar aufgehen.
  5. Den gegangenen Teig in eine gefettete oder mit Backpapier ausgelegte Kastenform geben und glattstreichen. Nochmals abgedeckt 20 Minuten ruhen lassen.
  6. Den Backofen auf 200 °C Ober-/Unterhitze (bei Umluft 180 °C) vorheizen.
  7. Das Brot für ca. 45 Minuten backen, bis die Kruste goldbraun ist und es beim Klopfen auf den Boden hohl klingt.
  8. Aus der Form nehmen und auf einem Gitter vollständig auskühlen lassen, bevor du es anschneidest.

Profi-Tipps

  • Quark und Wasser sollten ungefähr Zimmertemperatur haben, damit die Hefe gut arbeiten kann.
  • Für eine besonders knusprige Kruste am Anfang ein kleines hitzebeständiges Gefäß mit Wasser in den Ofen stellen (Dampf).
  • Wenn der Teig zu klebrig ist, füge löffelweise noch etwas Dinkelmehl hinzu, aber nicht zu viel, sonst wird das Brot trocken.
  • Die Körner kannst du vorab für extra Aroma leicht rösten.
  • Für gleichmäßige Scheiben das Brot mit einem Brotmesser in etwa 1 bis 1,5 cm dicke Scheiben schneiden.

Häufige Fehler vermeiden

  • Den Teig nicht zu kurz gehen lassen – sonst wird das Brot zu kompakt.
  • Nicht zu viel Mehl beim Kneten einarbeiten, das macht das Brot trocken.
  • Die Hefe nicht direkt mit Salz mischen, da das die Aktivität hemmt.
  • Das Brot nicht heiß anschneiden, dadurch könnte die Krume zusammenfallen.
  • Backzeit nicht zu früh beenden; eine zu weiche Kruste zeigt, dass das Brot noch nicht fertig ist.

Variationen

  • Dicke Kürbiskerne oder Walnüsse für mehr Crunch und Geschmack hinzufügen.
  • Einige Esslöffel Sauerteig anstelle der Hefe für ein etwas säuerlicheres Aroma.
  • Den Honig durch Zuckerrübensirup oder Agavendicksaft ersetzen.
  • Für eine besonders aromatische Kruste das Brot vor dem Backen mit Wasser oder Quark bestreichen und mit Körnern bestreuen.

Serviervorschläge

Das Brot schmeckt frisch am besten mit Butter und mildem Käse oder herzhaften Aufstrichen. Auch zu Suppen oder kräftigem Eintopf ist es eine tolle Ergänzung. Wer es süßer mag, kann es mit Honig und Nüssen kombinieren. Dank der Körner bleibt der Snack lange sättigend.

Aufbewahrung

Am besten hält sich das Brot in einem Brotkasten oder in einem Stoffbeutel bei Raumtemperatur für 2–3 Tage frisch. Zum länger lagern kann man es in Scheiben schneiden und einfrieren.

Aufwärmen

Das Aufbacken im Backofen bei 150 °C für 5–10 Minuten bringt die Kruste wieder schön knusprig und gibt dem Brot seinen frischen Charakter zurück.

Nährwerte (geschätzt) pro Scheibe (bei ca. 12 Scheiben)

  • Kalorien: 200 kcal
  • Eiweiß: 7 g
  • Kohlenhydrate: 30 g
  • Fett: 5 g

Rezeptübersicht

Vorbereitungszeit: 15 Minuten
Gehzeit: 1 Stunde 20 Minuten
Backzeit: 45 Minuten
Gesamtzeit: ca. 2 Stunden 20 Minuten
Portionen: ca. 12 Scheiben
Küche: Deutsch / Hausgemacht
Gerichtstyp: Brot / Backwaren
Kalorien pro Portion: ca. 200 kcal

Häufig gestellte Fragen

Lässt sich das Brot auch ohne Quark backen?
Du kannst den Quark durch Joghurt oder Buttermilch ersetzen. Das Ergebnis wird ähnlich saftig, aber etwas anders im Geschmack.

Kann ich das Brot auch mit frischer Hefe machen?
Ja, etwa 20 g frische Hefe können verwendet werden. Diese sollte vorher in etwas lauwarmem Wasser mit Honig aufgelöst werden.

Wie lange ist das Brot nach dem Backen haltbar?
Im Brotkasten hält es sich etwa 2 bis 3 Tage frisch. Im Gefrierfach kann man es bis zu 3 Monate lagern.

Kann ich andere Körner statt Leinsamen verwenden?
Ja, Chiasamen oder Sesam passen ebenfalls gut und können die Leinsamen ersetzen.

Muss ich das Brot in der Kastenform backen?
Nein, du kannst den Teig auch als Laib formen und auf einem Backblech backen. Die Backzeit kann sich dann etwas verkürzen.

Fazit

Ein einfaches, bodenständiges Brot mit Geschmack und Biss für den Alltag. Die Kombination aus Roggen, Dinkel, Quark und Körnern macht es besonders saftig und nahrhaft. Es gelingt schnell und unkompliziert – ideal für alle, die gern selbst backen, aber wenig Aufwand mögen. Probier es aus, es wird sicher zu einem deiner Lieblingsbrote!

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